Astrokalender 2026 in DIN A2 oder A3
der Astrokalender 2026 der Volkssternwarte Meckesheim ist kurz vor der Fertigstellung und wir können Ihn in zwei Versionen:

DIN A3 für EUR 34,90,-
NEU – DIN A2 für EUR 49,90,-
incl. Versand anbieten. Hierzu möchte ich Richard Preis herzlich DANKE sagen da er, wie letztes Jahr, den Astrokalender 2026 erstellt.
Der Astrokalender beinhaltet Bilder unserer Mitglieder, welche diesen einzigartig machen! Dieser wird im Querformat erscheinen und Ihr habt nun die Möglichkeit den Astrokalender zu bestellen. Mit dem Kauf dieses Astrokalender unterstützt Ihr die Arbeit unseres gemeinnützigen Vereins


Bitte überweist den Betrag von EUR 34,90,- oder EUR 49,90,- an das Vereinskonto:
Carpe Noctem – Meckesheim e.V.
IBAN: DE 66 6729 1700 0029 3649 07;
Volksbank Neckartal eG
Im Verwendungszweck schreibt Ihr bitte „Astrokalender 2026“ und Eure Versandadresse.
Sobald das Geld eingegangen ist, wird der Kalender ab ~Mitte Dezember bis Januar an Euch versandt.
Wir wünschen Euch jetzt schon viel Spaß
Euer Andy Bender
Vorsitzender Carpe Noctem – Meckesheim e.V.
Agenda zu den Kalenderbildern:
Januar
Die hellsten Sterne dieses Sternhaufens sind schon mit bloßem Auge zu sehen, wenn wir die Linie, die die Gürtelsterne des Orion bilden, nach rechts verlängern. Im Fernglas werden noch viel mehr Sterne sichtbar. Man schätzt, dass über 1000 Sterne zu dem von uns ca. 400 Lichtjahre entfernten und erst rund 100 Millionen Jahre alten offenen Sternhaufen gehören. Das Bild entstand mit dem Teleskop unserer Remote-Sternwarte auf der Astro-Ranch Rooisand in Namibia. Die Sterne ziehen durch eine Staubwolke, die das blaue Sternenlicht reflektiert.
Bild: Andy Bender
Februar
Bei teilweise bewölktem Himmel verbreitet der noch fast volle Mond eine besondere Stimmung.
Bild: Sophia Schmiermund
März
Am 26. August 1899 wird das neue Hauptinstrument des damaligen Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam in Betrieb genommen. Bis 1968 konnte vom Telegrafenberg (kleiner Hügel) bei Potsdam damit beobachtet werden. Der Doppelrefraktor ist voll funktionstüchtig. Eines der beiden Linsenteleskope hat eine Öffnung von 80 cm bei einer Brennweite von 12,14 m. Es ist immer noch das weltweit viertgrößte Linsenteleskop. Der zweite Refraktor ist für die Astrofotografie optimiert (Öffnung: 50 cm, Brennweite: 12,59 m). Die Kuppel hat einen Durchmesser von 21 m und wiegt etwa 250 t.
Bild und Text: Richard Preis
April
Van den Bergh 158 ist ein Reflexionsnebel an der Grenze zwischen den Sternbildern Andromeda und Kassiopeia. Heiße junge blaue Sterne beleuchten die dichte Molekülwolke LBN 532 und der interstellare Staub reflektiert das Licht in einem Himmelblau.
Eingebettet in den Integrierten Fluss Nebel (IFN) unserer Heimat Galaxie leuchtet unterhalb von LBN 532 (oberhalb 21. April) der ca. 13700 Lichtjahre entfernte kleine Planetarische Nebel PK 110-12 1 wie ein blauer Edelstein. Die Aufnahme entstand am im August 2024 mit einem 10″ Lacerta Newton in der privaten Sternwarte unseres Mitglieds Nico Gärtner. Das Foto wurde bei Astrobin am 28.08.2024 als „Bild des Tages“ ausgezeichnet! Weitere Informationen und eine höhere Auflösung gibt es auf Astrobin.
Bild und Text: Nico Gärtner
Mai
Ausgeprägte Spiralarme prägen M83, die Feuerradgalaxie. Rötliche Sternbildungsregionen verlaufen an den Rändern der dicken Staubbahnen in ihren Armen. Sie führten zu dem weiteren Spitznamen, Galaxie der tausend Rubine. Eine auffällige Besonderheit ist am rechten Rand zu sehen, ein Gezeitenstrom. Es sind Reste einer kleineren Begleitgalaxie, die durch die starke Gravitation von M83 zerrissen wurde und mit ihr verschmelzen.
Bild und Text: Engelbert Vollmer
Juni
Der Cirrusnebel (englisch: Veil Nebula) ist eine Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln, die sich in einer Entfernung von rund 1500 Lichtjahren im Sternbild Schwan befinden. Sie sind die Überreste einer Supernova, die vor ca. 8.000 Jahren stattfand.
Bild: Frank Backes
Juli
Dieses Foto entstand am Standort der Remote-Sternwarte der Volkssternwarte in Namibia aus mit dem Samsung A54 und der App Deep Sky Camera. Am namibischen Nachthimmel leuchtet unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, so hell, dass eine ausgestreckte Hand einen Schatten auf den Erdboden wirft.
Bild: Andy Bender
August
Dieser dreiteilige Nebel liegt in der galaktischen Ebene und ist ca. 5000 Lichtjahre entfernt. Aus unserer Sicht finden wir ihn im Sternbild Schütze.
Er wird dreiteilig genannt, weil er sowohl aus roten Emissionsnebeln als auch blauen Reflexionsnebeln besteht, die von schwarzen Dunkelwolken durchzogen sind. Das Bild entstand aus Aufnahmen mit der Remote-Sternwarte in Namibia.
https://app.astrobin.com/u/AstroNico?collection=41950&i=2o46wb#collections
Bild: Nico Gärtner
September
Totale Mondfinsternis 7. September 2025 – 20:57 Uhr
(Komposition aus zwei Aufnahmen 20:57/21:24 Uhr)
Setup: SV503 70ED Refraktor, SW HEQ5-R Pro, UV-IR Block Filter,
ZWO ASI485 MC
Software: SharpCap, AutoStakkert!, Gimp, Lightroom
Bild und Text: Nico Gärtner
Oktober
Die Aufnahmen für das Bild entstanden im Herbst vom Bayrischen Wald aus. Andy Bender verwendete ein Linsenteleskop mit 105 mm Öffnung und einer Brennweite von 650 mm. Als Astrokamera wurde die ASI 2600 MC eingesetzt. 30 Aufnahmen mit einer Belichtungszeit von jeweils 60 s lieferten die Rohdaten.
Bild: Andy Bender
November
Die Große Magellansche Wolke ist von der südlichen Hemisphäre aus mit bloßem Auge sichtbar, da sie die hellste und massereichste Satellitengalaxie der Milchstraße ist. Sie ist reich an Sternen, die eine große Altersspanne abdecken, von neu entstehenden Sternen bis zu Sternen, die so alt sind wie das Universum. Sie wird als irreguläre Galaxie eingestuft, weil sie durch einen einzelnen Spiralarm und einen vom Zentrum der Scheibe abgesetzten Balken gekennzeichnet ist.
Das Bild habe ich während unseres Wartungseinsatzes in Rooisand / Namibia mit folgendem Equipment aufgenommen: Mamiya 80mm, ASI2600DUO, AZ-EQ6, 5:30h Belichtungszeit.
Bild und Text: Ralph Wilhelm
Dezember
Das Sternbild Orion steht im Winter hoch über dem Rauhwiesensee bei Sinsheim. Rechts vom Orion ist noch der v-förmige Kopf des Stieres zu erkennen. Ganz rechts schimmern die Plejaden durch die Bäume. Der Stern Aldebaran im Stier und der Stern Beteigeuze im Orion leuchten rötlich. Sie sind Riesensterne, die sich dem Ende ihres Lebens nähern. Die Szenerie wird durch eine nahe Wellnesstherme beleuchtet.
Eine Antwort
was würde die Versendung des A2 Kalenders nach Österreich kosten?